Rückblick: Skitourenwochenende auf der Sesvenna-Hütte

Am 5. April brachen wir in den Vinschgau auf – ursprünglich mit dem Ziel Sulden. Doch aufgrund von Wasser- und Stromproblemen konnte die Düsseldorfer Hütte in dieser Wintersaison leider nicht öffnen. Zum Glück konnten wir rechtzeitig auf die Sesvenna-Hütte ausweichen und ein paar Wochen vor Tourbeginn noch umdisponieren.

Tag 1:
Früh morgens um 5:30 Uhr starteten wir in Brixen und standen bereits um 8 Uhr auf den Skiern in Schlinig, von wo aus wir in Richtung Hütte aufstiegen. Unser überflüssiges Gepäck deponierten wir dort – streng bewacht von der wohlgenährten Hüttenkatze. Dann ging es steil hinauf Richtung Piz Rasass, mit Ortler, Cevedale & Co stets im Blick. Den Gipfel erreichten wir zu Fuß über einen Grat, und auf der nordseitigen Abfahrt erwartete uns noch feiner Pulver. Nach einem erneuten Auffellen machten wir uns auf den Weg zum Piz Uina, von dem uns eine firnige bis fast wässrige Abfahrt zurück zur Hütte führte.

Tag 2:
Der Tag begann früh, und bei überraschend wenig Wind machten wir uns auf Richtung Piz Sesvenna. Zügig erreichten wir über die Sesvenna-Scharte das Gletscherbecken. Die Sonne wärmte noch kräftig, doch am Grat frischte der Wind deutlich auf – Schneekörner flogen uns um die Ohren. Die Freude über den Gipfelerfolg blieb dennoch ungetrübt, und auf der Abfahrt erwartete uns erneut schöner Pulver. Den Gegenanstieg verlängerten wir noch spontan und stiegen zusätzlich auf den Gipfel des Schadler, bevor wir endgültig ins Tal abstiegen – dem Frühling entgegen.

Ein rundum gelungenes Wochenende mit einer starken Gruppe, die das wiederholte Auffellen sportlich nahm. Wir Tourenleiter freuen uns schon auf das nächste Skitourenwochenende – vielleicht ja dann wirklich auf der Düsseldorfer Hütte.

Rückblick: Skitourenwochenende auf der Sesvenna-Hütte