Rückblick: Kletterreise Hvar

Die Anreise war lang, doch das Ziel machte alles wett. Bereits um 3:00 Uhr morgens starteten wir unsere Reise in Richtung Split und setzten von dort mit der Fähre nach Hvar über. Nach rund 15 Stunden erreichten wir müde, aber zufrieden unser Ziel. Am äußerst gemütlichen Campingplatz Castaway, den wir exklusiv für uns hatten, fiel es leicht anzukommen, zur Ruhe zu kommen und endgültig in den Urlaubsmodus zu wechseln.

Schon am nächsten Tag zog es uns hinaus an den Fels. Die ersten Griffe, der erste Blick aufs Meer, das Klicken der Karabiner – all das ließ den Alltag endgültig verschwinden. Aufgrund des hohen Kletterniveaus der Gruppe suchten wir gezielt Gebiete mit anspruchsvollen Routen zwischen 7b und 8a+. Die Freude über geschaffte Züge, mutige Versuche sowie gelungene Onsight-, Flash- und Rotpunktbegehungen war überall spürbar. Jeder pushte den anderen, es wurde angefeuert und mitgefiebert.

Neben dem intensiven Klettern blieb ausreichend Zeit für Erholung. Sonne, Meer und entspannte Stunden sorgten für einen idealen Ausgleich und machten die Reise zu einem echten Urlaub, bei dem der Schulalltag rasch in den Hintergrund rückte.

Die Abende verbrachten wir stets gemeinsam. Es wurde gekocht, aufgeräumt und Karten gespielt, bevor bei guter Stimmung die traditionellen „Trophäen“ für besondere Leistungen und besondere Momente vergeben wurden – vom spektakulärsten Seilsturz bis zur größten Schlafmütze.

Wäre am Mittwoch nicht wieder der Schulalltag angebrochen und die Sorge der Begleiter vor möglichen Reaktionen von Eltern und Lehrern nicht zu groß gewesen, hätten wir die Reise ohne Zögern verlängert.

Trotz der weiten Anreise hat sich die Kletterreise nach Hvar in jeder Hinsicht gelohnt. Sie war für alle Beteiligten eine bereichernde Erfahrung und wird sicher lange in Erinnerung bleiben.

Rückblick: Kletterreise Hvar